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Bild: Eichsfeld Welle | Ramon Markert
Die ehemalige Kaligrube in Bischofferode könnte künftig eine Rolle beim Umgang mit Salzabwässern des Kali-Konzerns K+S spielen. Darüber berichten mehrere Medien übereinstimmend.
Thüringens Umweltminister Tilo Kummer hat die frühere Grube im Eichsfeld als mögliche Option ins Gespräch gebracht. Der BSW-Politiker äußerte sich dazu bei einer Veranstaltung in Dankmarshausen im Wartburgkreis.
Hintergrund ist die seit Jahren diskutierte Frage, wie mit den salzhaltigen Abwässern aus der Kaliproduktion umgegangen werden soll. Dabei stehen der Schutz von Umwelt und Gewässern sowie die wirtschaftliche Zukunft der Kaliindustrie im Mittelpunkt.
Kummer machte deutlich, dass Umweltschutz aus seiner Sicht nicht dazu führen dürfe, Arbeitsplätze bei K+S zu gefährden. Deshalb müssten weitere Alternativen geprüft werden. Ob und in welcher Form die ehemalige Kaligrube Bischofferode tatsächlich für Salzabwässer genutzt werden könnte, ist bislang offen. Auch die technische und rechtliche Machbarkeit müsste zunächst geklärt werden.
Geschrieben von: Ramon Markert
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