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Wegen sinkender Schülerzahlen könnten in den kommenden Jahren mehrere Schulstandorte im Eichsfeld zusammengelegt oder aufgegeben werden. Das geht aus der neuen Schulnetzplanung des Landkreises hervor.
Hintergrund ist die erwartete Entwicklung bei den Einschulungen. Nach Angaben des Landkreises könnte die Zahl der Schulanfänger bis zum Schuljahr 2032/33 gegenüber heute um rund die Hälfte zurückgehen.
Die Planung enthält deshalb Vorschläge für eine Neuordnung der Schullandschaft. Unter anderem wird empfohlen, elf Grundschulen sowie mehrere Regel- und Gemeinschaftsschulen zusammenzuführen oder einzelne Standorte künftig nicht mehr weiterzuführen. Genannt werden dabei unter anderem Schulen in Teistungen, Wingerode, Niederorschel, Kirchworbis, Küllstedt, Leinefelde und Heiligenstadt.
Fest beschlossen sind diese Veränderungen allerdings noch nicht. Der Landkreis betont, dass die Schulnetzplanung zunächst verschiedene Möglichkeiten für die kommenden Jahre aufzeigt. Sie soll als Grundlage für weitere Beratungen dienen.
Welche Standorte tatsächlich betroffen sein werden und wann Veränderungen umgesetzt werden könnten, muss der Kreistag in den kommenden Jahren entscheiden.
Geschrieben von: Ramon Markert
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