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Bild: Eichsfeld Welle | Ramon Markert
Die stillgelegte Kaligrube Bischofferode könnte künftig salzhaltige Abwässer des Düngemittelherstellers K+S aufnehmen. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf Thüringens Umweltminister Tilo Kummer (Thüringen.Gerecht).
Nach dessen Angaben könnten mehr als 300.000 Kubikmeter Produktionsabwässer unter Tage entsorgt werden. Voraussetzung wäre eine Einigung mit der zuständigen Bundesgesellschaft LMBV. Geplant ist, weniger stark salzhaltiges Wasser von den Halden bei Bischofferode mit hochkonzentrierter Salzlauge aus dem Werra-Revier zu mischen. Bereits 2022 hatte die LMBV ein ähnliches Verfahren vorgestellt. Der Umweltverband BUND fordert von K+S unterdessen, die frühere Zusage einzuhalten und ab 2028 keine Produktionsabwässer mehr in die Werra einzuleiten. Im Dezember sollen die beteiligten Bundesländer über mögliche Übergangslösungen beraten.
Radiobeitrag zum nachhören:
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Neue Pläne für die Kaligrube Bischofferode Eichsfeld Welle | Ramon Markert
Geschrieben von: Ramon Markert
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