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Bild: Symbolbild
Ein queerfeindlicher Kommentar des Inhabers des Eichsfelder Hofs in Leinefelde sorgt derzeit im Eichsfeld für deutliche Kritik. Auf den Vorgang aufmerksam gemacht hat die Initiative Demokratie Eichsfeld. Der Eichsfeld Welle liegen die dazu veröffentlichten Screenshots sowie die spätere Stellungnahme des Betreibers vor.
In dem Kommentar wurde im Zusammenhang mit einem Beitrag über einen tödlichen Anschlag auf eine CSD-Veranstaltung in Berlin, am vergangenen Wochenende, sinngemäß gefordert, queere Menschen nach Auschwitz zu schicken. Der Inhaber bezeichnete seine Aussage später selbst als menschenverachtend und diskriminierend. Er entschuldigte sich bei der LGBTQ+-Community, bei jüdischen Menschen sowie bei Überlebenden und Angehörigen der Opfer des Holocaust.
Zugleich erklärte der Betreiber, allein für den Kommentar verantwortlich zu sein. Seine Mitarbeitenden seien an der Äußerung nicht beteiligt gewesen. Außerdem kündigte er an, sich mit Queerfeindlichkeit, Antisemitismus und den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen und dafür professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Demokratie Eichsfeld wertet die Aussage als besonders schwerwiegend. Die öffentliche Debatte hält weiterhin an.
Radiobeitrag zum nachhören:
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Queerfeindlicher Kommentar sorgt für Kritik Eichsfeld Welle
Geschrieben von: Ramon Markert
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