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Bild: Stadt Dingelstädt
Die historische Unstrutbrücke in Helmsdorf ist nach umfassender Sanierung wieder für den Verkehr freigegeben. Damit kann auch der über die Brücke verlaufende Unstrutradweg wieder vollständig genutzt werden.
Seit Oktober 2025 war die dreibogige Natursteinbrücke grundlegend erneuert worden. Die historischen Bögen aus dem 17. Jahrhundert blieben erhalten. Gleichzeitig erhielt das Bauwerk unter anderem eine neue Stahlbetonplatte, einen neuen Fahrbahnbelag sowie neue Geländer. Auch Pfeiler, Widerlager und Natursteinmauerwerk wurden saniert.
Die Arbeiten waren notwendig geworden, nachdem eine Prüfung 2024 erhebliche Schäden festgestellt hatte. Die Brücke hatte damals die Zustandsnote 3,4 erhalten. Auch die Stadt hatte deshalb dringenden Sanierungsbedarf gesehen.
Rund 680.000 Euro kostete das Projekt. Etwa 425.000 Euro wurden über Fördermittel der Dorfentwicklung finanziert.
Gleichzeitig wurde auch das Umfeld aufgewertet. Für Radfahrer entstand ein neuer Rastplatz. Außerdem sollen noch 20 einheimische Laubbäume gepflanzt werden. Eine von der Ortschaft Helmsdorf finanzierte Waldschänke soll den Bereich künftig ergänzen.
Bürgermeister Andreas Fernkorn bezeichnete die Fertigstellung als wichtigen Schritt, um ein Stück Helmsdorfer Geschichte zu erhalten und gleichzeitig eine sichere Verbindung für Anwohner und Radfahrer zu schaffen.
Die Einweihung wurde vom Helmsdorfer Männerchor begleitet. Pfarrer Roland Genau segnete die sanierte Brücke.
Radiobeitrag zum nachhören:
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Historische Unstrutbrücke in Helmsdorf wieder freigegeben Eichsfeld Welle | Ramon Markert
Geschrieben von: Ramon Markert
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