play_arrow
Eichsfeld Welle Hört sich gut an!
Bild: Eichsfeld Welle I KI generiert
Nach einem queerfeindlichen Social-Media-Kommentar des Inhabers des Eichsfelder Hofs in Leinefelde zieht die Landesgartenschau Leinefelde-Worbis Konsequenzen. Die Landesgartenschau gGmbH hat die bestehende Patenschaft mit dem Gastwirt mit sofortiger Wirkung beendet.
In einer Mitteilung an die Eichsfeld Welle bezeichneten die Geschäftsführer Stefan Nolte und Tobias Otto sowie Aufsichtsratsvorsitzender und Bürgermeister Christian Zwingmann die Äußerungen als unerträglich und inakzeptabel. Eine Landesgartenschau dürfe nicht mit radikalem Gedankengut in Verbindung stehen. Auf dem Gelände seien alle Menschen willkommen, unabhängig von Herkunft, Lebensweise oder Partnerschaft.
Der Inhaber des Eichsfelder Hofs hatte in einem Kommentar im Zusammenhang mit dem tödlichen Anschlag auf eine CSD-Veranstaltung in Berlin am vergangenen Wochenende sinngemäß gefordert, queere Menschen nach Auschwitz zu schicken. Später räumte er den Kommentar ein, bezeichnete ihn selbst als menschenverachtend und diskriminierend und entschuldigte sich öffentlich bei der LGBTQ+-Community, bei jüdischen Menschen sowie bei Überlebenden und Angehörigen der Opfer des Holocaust.
Nach eigenen Angaben trägt der Betreiber die Verantwortung allein. Seine Mitarbeitenden seien an der Äußerung nicht beteiligt gewesen. Zudem kündigte er an, sich mit Queerfeindlichkeit, Antisemitismus und den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen und dafür professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
Geschrieben von: Ramon Markert
WIR SIND DIE EICHSFELD WELLE
Wir lieben das Eichsfeld und berichten für dich aus der Region, für die Region. Du hast Anregungen? Melde dich bei uns: info@eichsfeld-welle.de
KONTAKT
Eichsfeld Welle:
info@eichsfeld-welle.de
Promotionanfragen:
promo@eichsfeld-welle.de

WhatsApp uns