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Eichsfeld Welle Hört sich gut an!
Bild: Symbolbild
Der menschenverachtende Social-Media-Kommentar des Inhabers des Eichsfelder Hofs in Leinefelde beschäftigt inzwischen auch die Polizei. Das hat eine aktuelle Nachfrage der Eichsfeld Welle bei der Polizei ergeben.
Nach mündlicher Auskunft liegen im Zusammenhang mit dem Vorgang offenbar Strafanzeigen vor. Eine konkrete Zahl konnte die Polizei gegenüber der Eichsfeld Welle bislang jedoch nicht bestätigen. Der Sachverhalt wird nach Angaben der Behörden strafrechtlich geprüft. Dabei geht es unter anderem um den möglichen Verdacht der Volksverhetzung und Beleidigung.
Der Gastwirt hatte nach dem tödlichen Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin auf Instagram sinngemäß gefordert, queere Menschen nach Auschwitz zu schicken. Später löschte er den Kommentar, bezeichnete seine Äußerung selbst als menschenverachtend und diskriminierend und entschuldigte sich öffentlich.
Bereits am Dienstag hatte die Landesgartenschau Leinefelde-Worbis Konsequenzen gezogen und die bestehende Patenschaft mit dem Gastronomen mit sofortiger Wirkung beendet. Die Verantwortlichen bezeichneten die Äußerung als unerträglich und inakzeptabel.
Ob aus der strafrechtlichen Prüfung ein Ermittlungsverfahren mit konkreten Vorwürfen folgt, bleibt abzuwarten.
Geschrieben von: Ramon Markert
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