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Eine Falschfahrerin hat in der Nacht zum Montag einen größeren Polizeieinsatz auf der Autobahn 7 ausgelöst. Die 68-Jährige war nach Angaben der Polizei rund 35 Kilometer durch Südniedersachsen und Nordhessen entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs.
Mehrere Autofahrer hatten den schwarzen VW Golf im Bereich Hann. Münden-Hedemünden gemeldet. Zahlreiche Streifen aus Niedersachsen und Hessen rückten daraufhin aus. Die Autobahn wurde an mehreren Stellen gesperrt.
Besonders gefährlich wurde es für eine Polizeistreife bei Kassel. Die Beamten mussten ausweichen, um einen Frontalzusammenstoß mit dem entgegenkommenden Wagen zu verhindern. Trotz mehrerer Anhalteversuche setzte die Frau ihre Fahrt fort und war zeitweise mit bis zu 140 Kilometern pro Stunde unterwegs. Auch nachdem ihr Auto eine Betonschutzwand gestreift hatte, fuhr sie weiter.
Bei Guxhagen gelang es der Polizei schließlich, den Wagen mithilfe eines sogenannten Stopp-Sticks anzuhalten. Die 68-Jährige aus der Schweiz war laut Polizei weder alkoholisiert noch stand sie unter Drogeneinfluss. Da sie einen verwirrten Eindruck machte, wurde sie in ein Krankenhaus gebracht. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt.
Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Die Polizei geht jedoch von mehreren gefährlichen Situationen aus und sucht deshalb nach betroffenen Verkehrsteilnehmern.
Geschrieben von: Ramon Markert
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